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Standort

Die erste urkundliche Nennung von Kurtinig a.d.W. reicht über 700 Jahre zurück und lässt aufgrund ihres Lautbestandes auf ein noch höheres Alter der Siedlung schließen. Die Namen Curtinego, Curtinie oder Cortine, die in den lateinischen Urkunden des ausgehenden 13. und beginnenden 14. Jahrhunderts überliefert sind, finden in der deutschen Benennung Curtinie oder Cortinie seit 1288 die Entsprechung. Eine Namensdeutung curtis dominica (Herren- oder Königshof) ist durchaus möglich.

Kurtinig a.d.W. zählt heute mit seinen rund 600 Einwohnern zu den kleinsten Gemeinden Südtirols. Es ist das letzte mehrheitlich deutschsprachige Dorf an der südlichen Landesgrenze zum Trentino und liegt als einzige Ortschaft des Südtiroler Unterlandes in der Mitte des Tales, umgeben von Obstwiesen und Weingärten, nahe des Flusses Etsch.

Unsere Heimat ist alpin und mediterran. Die verschiedenen Lagen, die unterschiedlichen Böden und die vielen Mikroklimas ermöglichen den Anbau eines sehr breiten Rebsortenspektrums. Durch die sorgfältige und schonende Nutzung dieses einzigartigen Terroirs reifen Trauben, die das Typische und Charakteristische der Lage optimal zum Ausdruck bringen.